zum 33. Jubiläum der “islamischen” Revolution…

Es ging -in erster Linie- um Gerechtigkeit. Einzig und allein um Gerechtigkeit. Jene “Utopie”, die die Menschheit seit ihrer Erschaffung und aus ihrer schöpferischen Kraft heraus versucht zu erreichen und herzustellen. Gerecht behandelt zu werden, um gerecht handeln zu können und somit dem Gerech(tes)ten gerecht zu werden; also: Gottes Eigenschaft anzunehmen. Es ging Mord, Grausamkeit und Raub zu verhindern. Die Trauer, den Leid und den Schmerz zu mindern. Tränen und Blut; Rache und Hass zu vereiteln. Eine Verschwörung gegen Kolonialismus, Neokolonialismus und Imperialismus zu organisieren. Eine Modernisierung im Sinne des Kapitalismus -unter dem Deckmantel des Begriffes Zivilisation- zu unterbinden. Widerstand gegen die jahrzehntelange Demütigung, Unterdrückung und Verfolgung zu leisten.
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Die Religion Muawiyas

Was mich gestern am meisten schockiert hat, war ein Gespräch zwischen deutschen, arabischen und türkischen Muslimen, die jedes Mal, wenn der Name Muawiya gefallen ist “Allahs Wohlgefallen auf ihn” gesagt haben. Doch Muawiya war ein Lügner, ein Heuchler und gehörte der Partei der Ungerechtigkeit, der Ausbeutung und Unterdrückung an. Er war Helfer des verfluchten Teufels, verfolgte und ermordete systematisch diejenigen, die zu der Zeit (noch) das Gute gewehrten und das schlechte verwehrten! Er hat die geliebte Ummah des Propheten in Zwei gespalten und in eine Unstimmigkeit verwickelt, die bis heute noch andauert! Ihm “verdanken” wir die Verfolgung, Folterung und Tötung der Familie des Propheten und somit die Quelle der Botschaft! Ihm “verdanken wir”, dass bis heute noch autoritäre, diktatoriale Herrschaftssysteme auf islamischen Boden existieren und diese nicht davor abschrecken, Gewalt nach innen anzuwenden;  auch geneigt sind, Gewalt nach außen anzuwenden, nur um ihre Machtposition(en) aufrechtzuerhalten. Ihm “verdanken” wir, dass die qur’anischen Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Freiheit, der Aufrichtigkeit und der Solidarität aus dem Weltgeschehen und dem muslimischen Leben ausgegrenzt wurden. Ihm “verdanken” wir, dass der Qur’an als ein heiliges Objekt betrachtet wird, nur sein Äußeres wertgeschätzt wird, sein Inhalt und dessen Bedeutung verlassen/manipuliert wurde. Ihm “verdanken” wir, dass sich Allahs Ebenbild und engster Vertrauter in ein niederes Geschöpf verwandelt hat, sich selbst und der göttlichen Natur entfremdet wurde. Ihm “verdanken” wir, dass seine Lebens- und Denkweise wie Krebs in unser Leben eingenistet und verbreitet hat, der die Muslime vom proaktiven Iman in den reaktionären Iman entgleitet hat. Ihm “verdanken” wir die Unterdrückung, Sexualisierung und Objektivierung der Frau.
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